13.07.2010 - Jahresmotto der Mitarbeitenden

Jahresmotto 2010 der Mitarbeitenden: "Starte jeden Tag motiviert und positiv"

Rückblick:

Am Freitag, 04. Dezember 2009 fanden sich alle Mitarbeitenden zum jährlichen "Gritibänzhock" ein - dieses Mal inmitten des Umbaus um den schön geschmückten Weihnachtsbaum herum. Monica Walker las eine passende Adventsgeschichte vor: "vom verschwundenen Wald". Gemeinsam erarbeiteten die Mitarbeitenden mit Flipchart und Cluster-Karten das neue Jahresmotto 2010: 

"Starte jeden Tag motiviert und positiv"

In der Pause erhielten alle wie jedes Jahr einen Gritibänz geschenkt von der Bäckerei Moos. Bei Bänz, Kaffee und Tee sowie guten Gesprächen endete der Anlass um 10.00 Uhr und die Handwerker konnten wieder weiter bohren, fräsen...

 Permalink

01.07.2010 - Zufriedene Stadt

Zufriedene Stadt
Seit mehr als 30 Jahren ist die Stadt Luzern Kundin der Wärchbrogg: Für alle Abstimmungen und Wahlen lässt sie die Unterlagen für die Stimmberechtigten in der Wärchbrogg in die Kuverts verpacken – zur vollen Zufriedenheit, wie Beat Murer, Leiter Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern, im Interview erklärt.

Warum hat die Stadt seinerzeit den Auftrag für das Verpacken der Unterlagen für Wahlen und Abstimmungen an die Wärchbrogg vergeben?
Beat Murer: Genau weiss ich es nicht, weil ich die Leitung Wahlen und Abstimmungen im Rahmen der Bevölkerungsdienste der Stadt Luzern erst 1993 übernommen habe. Aber für mich war damals klar, dass es sinnvoll ist, die Zusammenarbeit mit der Wärchbrogg fortzuführen. Früher gab es offenbar einmal Überlegungen, den Auftrag an eine Firma mit einer Verpackungsstrasse zu vergeben. Aber die Vorteile einer Zusammenarbeit mit der Wärchbrogg überwogen.

Welches sind die Vorteile?
Zum einen haben die Abstimmungsunterlagen unterschiedliche Formate, so dass sich eine manuelle Verpackung besser eignet als eine maschinelle. Zum andern ist es ein Auftrag, der maximal vier Mal im Jahr und zu ganz bestimmten Daten ausgeführt werden muss. Und zum dritten braucht es eine hohe Zuverlässigkeit, und die haben wir bei der Wärchbrogg.
Wie sind die einzelnen Schritte bis zum Kuvert, das die Stimmberechtigten jeweils im Briefkasten haben?
Zunächst braucht es eine genaue Planung sowohl auf unserer Seite wie auch auf der Seite der Wärchbrogg. Die Daten der Urnengänge sind jeweils bereits für das Folgejahr bekannt. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass das Abstimmungsmaterial in der vierten Woche vor dem Urnengang bei den Stimmberechtigten eintreffen muss.
Je nachdem, ob gleichzeitig Vorlagen des Bundes, des Kantons und der Stadt zur Abstimmung gelangen, werden die Unterlagen von unterschiedlichen Stellen an die Wärchbrogg geliefert. Wir von der Stadt sind unter anderem zuständig für die Stimmrechtsausweise, die Kuverts kommen von einer Druckerei.
Für den Urnengang vom 7. März 2010 zum Beispiel hatten die Mitarbeitenden der Wärchbrogg in jedes Kuvert neun einzelne Drucksachen einzupacken. Das ist sehr anspruchsvoll und braucht grosse Konzentration.
Um wie viele Kuverts handelte es sich am 7. März, dem ersten Urnengang seit der Fusion mit Littau?
Es waren rund 51500 Kuverts, das heisst, insgesamt wurden in der Wärchbrogg etwa 464000 einzelne Drucksachen eingepackt, und das innerhalb einer Woche.

Kontrolliert jemand die Vollständigkeit der Unterlagen in den Kuverts?
Die Qualitätskontrolle ist eine Spezialität der Wärchbrogg. Jedes Kuvert wird gewogen. Abweichungen beim Gewicht weisen auf Fehler hin. Mit diesem System haben wir die Garantie, dass wir kaum je Anfragen haben zur Nachlieferung von Abstimmungsunterlagen.

Kann man also die Stadt als zufriedene Kundin der Wärchbrogg bezeichnen?
Ja, wir sind sehr zufrieden. Die Wärchbrogg ist eine zuverlässige Partnerin. Ganz abgesehen davon, dass es sinnvoll ist, diese soziale Institution mit einem Auftrag der Stadt zu berücksichtigen. (ks)


Beat Murer von der Stadt Luzern zu Besuch in der Wärchbrogg:
«Regelmässig werden hier die Abstimmungsunterlagen verpackt.»

 Permalink

18.06.2010 - Einweihungsfest nach gelungenem Umbau

Einweihungsfest der neuen Räumlichkeiten in der Wärchbrogg

Dutzende von Gästen aus Politik, Wirtschaft und aus dem sozialen Bereich haben am 18. Juni die neuen und sehr schön geratenen Räumlichkeiten der Wärchbrogg am Alpenquai 4 in Luzern besichtigt. Hier, im dritten Stock eines Gewerbegebäudes, arbeiten jeden Tag 60 Personen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die Wärchbrogg ist für sie eine wichtige Heimat. Draussen, im so genannt freien Arbeitsmarkt, hätten sie kaum eine Chance mehr auf einen Arbeitsplatz.


10 neue Stellen geschaffen

Mit dem Umbau konnten fünf neue Arbeitsplätze geschaffen werden, an denen zehn neue Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt werden. In einer zweiten Phase, die vom Kanton bereits bewilligt ist, wird die Wärchbrogg weitere sieben Arbeitsplätze für 14 Mitarbeitende realisieren. Sie sind besonders niederschwellig und für Menschen gedacht, für die selbst die Wärchbrogg nicht mehr die geeignete Arbeitgeberi ist.
"Wir sind froh, dass es geschützte Werkstätten gibt. Es gibt immer mehr Personen, die mit dem Tempo und den gestiegenen Leistungsanforderungen in der Arbeitswelt nicht mehr mithalten können", sagte Irmgard Dürmüller Kohler, Leiterin Dienststelle Soziales und Gesellschaft Kanton Luzern. In der Wärchbrogg könnten sie einen sinnvollen Tages- und Lebensrhythmus finden, und über die Arbeit und den Kontakt mit andern auch ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft erfahren.

(Auszug Pressebericht vom Samstag, 19. Mai 2010 / Nr, 139 NLZ, Seite 25)

 Permalink

09.06.2010 - WärchArt

WärchArt

Am Freitag, 28. Mai 2010 fand die erste WärchArt - Ausstellung unserer Mitarbeiterin, Nicole Fontana, statt. Erfolgreich präsentierte sie vor den Mitarbeitenden und dem Personal ihre kunstvoll hergestellten Bilder. Mit einem gemütlichen Apéro wurde der Anlass unterzeichnet. Die Bilder werden während einem halben Jahr im Eingangsbereich der Wärchbrogg präsentiert.
Wir gratulieren Nicole Fontana zur erfolgreichen Vernissage und wünschen ihr auf dem weiteren Weg als "Künstlerin" viele farbige Momente.



Legende: Familienausflug

Weitere Bilder von Nicole Fontana können in unserer Rubrik: Bildgalerie betrachtet werden.

 Permalink

01.06.2010 - Räumliche Brücke in die Zukunft

Räumliche Brücke in die Zukunft
Ein Umbau mit gleichzeitiger Erweiterung brachte der Wärchbrogg mehr Raum und Licht. Das verbessert die Arbeitsbedingungen und damit auch das Wohlgefühl all jener, die dort arbeiten.
Die Räumlichkeiten der Wärchbrogg verdienten aus Sicht des Architekten schon seit geraumer Zeit eine Erneuerung. Neben der Tatsache, dass sich der Betrieb der Wärchbrogg laufend weiterentwickelte, veränderte sich auch die Umgebung, und zwar inner- und ausserhalb des Gewerbegebäudes Alpenquai 4. Obwohl sich der Mensch an der Konstante zu orientieren versucht, Ruhe und Gleichheit in seinem Leben sucht, ist Veränderung die einzige Konstante.

Offen und flexibel
Veränderungen im Gewerbegebäude Alpenquai 4 machten es möglich, die Betriebsfläche der Wärchbrogg zu erweitern. Die neu zu gestaltende Gewerbefläche erstreckt sich über die -ganze Gebäudebreite, von der Südfassade zur Nordfassade. Der dunkle Korridor in der Mitte konnte eliminiert werden. Dadurch entstand mehr Raumtransparenz. Von beiden Fassaden gelangt jetzt Licht bis in die Grundrisstiefe.
Die neu eingesetzten architektonischen Mittel sind spärlich. Sie reduzieren sich auf leichte Trennwände, welche die Raumstruktur hinsichtlich der Betriebsabläufe optimieren. Die Büros und ein zusätzlicher Besprechungsraum wurden mit Glaswänden neu organisiert. So ist die Gewerbefläche grosszügig, offen und flexibel.



Raum und Licht
Die Bausubstanz, die für das Gewerbegebäude Alpenquai 4 charakteristisch ist, wie etwa die Stützenkonstruktion mit den markanten Pilzköpfen und der gelbe Holzzementboden, tritt durch das Öffnen der Räume neu in Erscheinung. Abgesehen davon, dass der Grundriss mehr Raum und Licht aufweist, was die Behaglichkeit der darin arbeitenden Menschen verbessert, wurden weitere Massnahmen zur Komfortsteigerung getroffen. Neue elektrische Rafflamellenstoren mindern die Überhitzung im Sommer.
Mit der Gewerbeflächenerneuerung hat die Wärchbrogg auch räumlich eine Brücke in die Zukunft geschlagen und neue Wege erschlossen, um sich weiterzuentwickeln. Es ist spannend und befriedigend, als Architekt solche Veränderungen begleiten zu dürfen.

 Permalink

28.05.2010 - Gute Laune im normalen Alltag

Am liebsten etwas Reales
Daniela Christen arbeitet jeden Vormittag in der Wärchbrogg. Den Nachmittag verbringt sie im Tageszentrum, wo sie Gleichgesinnte trifft und Kurse besucht. Seit sieben Jahren hat sich ihre psychische Beeinträchtigung stabilisiert.

pb. «Die Atmosphäre ist sehr angenehm, wir haben es gut. Das ist auch der Grund, warum man am Morgen aufsteht.» Daniela Christen lächelt. Selbstverständlich ist das nicht. Es gab auch -Zeiten, da sie im Bett liegen blieb, herumhing und nie richtig zufrieden war. «Die Wärchbrogg gibt mir eine Struktur. Ich habe etwas zu tun, bin beschäftigt. »
Daniela kann fast alles erledigen, was an Aufträgen herein kommt. Entsprechend vielfältig wird sie eingesetzt. «Zurzeit sind wir gerade dabei, für eine grosse Versicherungsfirma ein Notfalletui zusammenzustellen.» Ein besonders genaues Arbeiten sei bei gewissen Industrie-Aufträgen erforderlich. «Ich mache vor allem das gerne, wo man sich etwas überlegen und mitdenken muss.»


Davongelaufen
Als Jugendliche hatte Daniela eine schwierige Zeit. Zwei Lehren hat sie abgebrochen. Sie sagt es ziemlich trocken: «Ich war einfach eine komische Jugendliche. Mit 20 Jahren kam ich in die Psychiatrie.» Mit 23 Jahren absolvierte sie eine Lehre als Textil-Verkäuferin. Dann arbeitete sie zwei Jahre in der Früchte- und Gemüse-Abteilung eines Grossverteilers. «Dort wurde es immer schwieriger für mich, bis es nicht mehr lustig war. Da bin ich davongelaufen.»
Trotz Rückschlägen und Schwierigkeiten aufgrund ihrer Psychose hat es Daniela Schritt für Schritt geschafft, sich in der sogenannten Normalität wieder zurechtzufinden. «Ich habe mich mit meiner Krankheit auseinandergesetzt. Ich habe gelernt, mich zu öffnen, mich mit andern Leuten auszutauschen. Auch die Medikamente haben sich verbessert. So kann ich sagen, dass ich seit 2003 meine Krankheit einigermassen im Griff habe.»

Kultur ist wichtig
Die regelmässige Tätigkeit in der Wärchbrogg ist ein wichtiger Teil in Danielas Alltag, um diese Stabilität weiter aufrechterhalten zu können. Das gilt auch für das Tageszentrum des Hilfsvereins für Psychischkranke, wo sie jeweils an den Nachmittagen vorbeigeht. Dort kennt sie viele Leute und kann sich auf sinnvolle Weise die Zeit vertreiben: Mit Ölfarben malen, Spiele machen, an kreativen Ateliers und Kursen teilnehmen, Lotto spielen, Ausflüge machen. «Manchmal bereite ich für das Abendessen den Salat zu. Es ist immer etwas los.»
Letztes Jahr war Daniela mit einer Gruppe eine Woche lang in Kreta. Das hat ihr sehr gefallen. Im Alltag geht sie gerne ins Kino, liest, hört Musik. Ihr absolutes Lieblingsbuch ist «Auf der Spur des Morgensterns» von Dorothea Buck. Die Autorin erzählt darin über ihre Psychose und ihre Erfahrungen mit der Psychiatrie. «Wenn ich lese, wie das vor 60 Jahren zu und herging, bin ich direkt froh, dass ich in der heutigen Zeit krank geworden bin.»
Ob bei Filmen oder in Büchern: Daniela bevorzugt das Echte und Dokumentarische. Actionfilme oder Science-Fiction sind nicht ihr Ding. «Es muss möglichst real sein. Wenn eine Geschichte zu fest abgehoben ist, kann ich nichts damit anfangen.» Erfahrungen mit verzerrten Realitäten hat sie genug gehabt. In der Musik hat sie es gerne melodiös und harmonisch. Am liebsten hört sie Weltmusik. «Das hat auch wieder mit andern Menschen und Kulturen zu tun.»
Ihr grösster Traum wäre, wieder ganz gesund zu werden. Daniela macht sich nichts vor. «Vielleicht verschwindet meine Krankheit im Alter, vielleicht muss ich bis ans Lebensende Medikamente nehmen. Beides kann mir passieren.» Trotzdem ist sie froh, wie es ihr heute geht. «Ich lebe solide und bin in Strukturen, die mir eine Sicherheit geben. Dazu gehört auch die Wärchbrogg. Das trägt alles dazu bei, dass ich eine gute Lebensqualität habe.»

Daniela Christen: «Gute Laune im normalen Alltag»

 Permalink

11.05.2010 - Der neue Leimcomputer

Der neue Leimcomputer unterstützt uns bei industriellen Verarbeitungen, hochpräzisen Verleimungen und/oder Klebungen, die wir nicht von Hand machen können und bei Grossaufträgen.


Sind Sie an den Möglichkeiten des Leimcomputers interessiert? Dann melden Sie sich bei Tel. 041 368 99 61.

 Permalink

28.04.2010 - Gertrud Schreiber gibt Auskunft

Von der «Arbeitsgruppe zur «Werkstätte»

In ihrer Arbeit als engagierte Fürsorgerin in der Luzerner Pfarrei St. Leodegar begegnete Getrud Schreiber immer wieder betagten und behinderten Menschen, «für die Arbeit ein Segen gewesen wäre». 1962 machte sich die Sozialarbeiterin deshalb kurz entschlossen auf die Suche nach Arbeitsmöglichkeitenfür diese Menschen.Das war der Beginn der Wärchbrogg.

Die 86-jährige Gertrud Schreiber in der Wärchbrogg: «Ich freue mich, dass mein Werk auf gute Weise weitergeführt wird.»

Lese ganzen Beitrag  Permalink

09.03.2010 - Bestellen Sie unsere Fantasiekarten

Mit dem Kauf von Fantasiekarten unterstützen Sie das Kreativatelier unserer geschützten Werkstätte. Unsere Mitarbeiter kreieren Fantasiekarten in den Formaten A5 (148mmx210mm) oder A6 (105mmx148mm). Erhältlich sind die Karten mit Einlageblatt, dem passenden C5 resp. C6 Kuvert und verpackt in einer Sichthülle.

Preise:
A5 Karte: 1 Stck. CHF 7.00, ab 4 Stck.* CHF 6.00
A6 Karte: 1 Stck. CHF 4.50, ab 4 Stck.* CHF 4.00
+ Versandkosten CHF 4.00
* (kontaktieren Sie uns doch bei Bestellmengen ab 50 Stck. für einen Mengenrabatt)

Bestellen Sie die Karten noch heute per E-Mail bei unserer Sachbearbeiterin Administration  oder rufen Sie direkt an: 041 368 99 63.

      

 Permalink

06.01.2010 - Fünf zusätzliche geschützte Arbeitsplätze

Nach der Erweiterung unserer Werkstätte können wir ab Januar 2010 zusätzlich 5 geschützte Arbeitsplätze anbieten. Haben Sie Interesse an einer sinnvollen Tagesstruktur, Freude in einem geschützten Arbeitsumfeld mit zu arbeiten und Ihre Fähigkeiten einzusetzen? Dann vereinbaren Sie mit uns einen Vorstellungstermin. Wir können Ihnen 50-100% Stellen anbieten, Anstellungsbedingungen sind auf der Homepage beschrieben. Telefonische Anfragen richten Sie bitte an:

Thomas Straub, Gruppenleiter: Tel. 041 368 99 73 oder

Conny Renggli, Gruppenleiterin: Tel. 041 368 99 75

 Permalink
Next1-10/15