24.01.2012 - Ausstellung unserer Mitarbeiterin Silvia Donatelli

Im Rahmen unseres Projektes WärchArt fand am 20. Januar 2012 die Vernissage unserer Mitarbeiterin Silvia Donatelli statt. Sie stellt handgefertigte Schmuck-Ketten aus, welche sie aus den verschiedensten Materialien wie Glas, Stein oder Kunststoff kreiert An der Vernissage erzählte uns die Künstlerin einiges über Herstellung und Bedeutung der verschiedenen Schmuckstücke. Auch bekamen wir einen Einblick in die tiefe Bedeutung, welche dieses Hobby für Silvia Donatelli hat. Anhand der Bilder erhalten Sie einen Eindruck von der Vielfalt und Farbenprächtigkeit der Ketten. Selbverständlich freuen wir uns, Sie persönlich in der Ausstellung in unseren Räumlichkeiten am Alpenquai 4 zu begrüssen (MO - FR 8.00 - 12.00; 1300 - 16.30 Uhr). Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 20. Juli 2012.

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15.01.2012 - Wärchbrogg übernimmt Quartierlädali

Das bekannte Luzerner Quartierlädali an der Baselstrasse wechselte per 1. Januar 2012 den Besitzer. Die Wärchbrogg Luzern hat den Quartierladen samt Hauslieferdienst übernommen. Momentan ist der Laden geschlossen und wird umgebaut sowie vergrössert. Am 1. März 2012 findet die Neueröffnung unter dem Namen "Quartierlade" statt. Der beliebte Hauslieferdienst wird in dieser Zeit vom Alpenquai 4 aus geführt. Bestellungen können Sie unter der Tel.Nr. 041 368 99 69 oder per aufgeben.

Ein wesentliches Anliegen des Quartierlädali-Vereins, die geschützten Arbeitsplätze für vier psychisch beeinträchtigte Menschen zu erhalten, bleibt auf diesem Weg gewahrt. Die Veränderung wurde aus zweierlei Gründen notwendig: Zum einen flossen die staatlichen Mittel zur Förderung der geschützten Arbeitsplätze in den letzten Jahren kaum noch. Dies machte es für den Verein zusehends notwendig, auf private Sponsoren zu setzen. Zum andern geht Co-Geschäftsführer Josef Moser nach über 20 Jahren in Pension. Der Verein Quartierlädali Baselstrasse freut sich sehr darüber, dass der Laden als wesentlicher Treffpunkt im Luzerner BaBeL-Quartier erhalten bleibt.

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06.01.2012 - Rückblick auf unser Weihnachtsessen

Am 23. Dezember war es soweit: nach einem feinen Apéro in der Wärchbrogg bestiegen wir das Schiff Richtung Verkehrshaus. Dort wurden wir im Restaurant Piccard mit einem feinen Essen und zuvorkommender Bedienung verwöhnt. Am Nachmittag besuchten wir im Kino IMAX die Filmvorstellung "African Adventure" mit wunderschönen und eindrücklichen Landschafts- und Tieraufnahmen aus einem afrikanischen Flussdelta. Mitarbeiter, Personal und Vorstand erlebten einen tollen gemeinsamen Tag, der allen in guter Erinnerung bleiben wird. Schauen Sie sich die Bilder dazu an!

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21.12.2011 - Vorschau auf das Jubiläumsjahr 2012

Die Wärchbrogg wird 50 Jahre alt – in fünf Jahrzehnten hat sie Geschichte geschrieben: Sie ist den anspruchsvollen Weg von einem bescheidenen Sozialwerk zur professionellen Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung gegangen.
Dies zu feiern erfüllt uns mit Stolz und Freude. Den passenden Rahmen dazu wird uns die Kornschütte Luzern bieten, wohin wir vom 26. bis 29. September 2012 unsere Werkstatt verlegen können, um mitten in der Stadt zu arbeiten, unsere Dienstleistungen zu zeigen und mit Ihnen allen zu feiern.
Die Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, neben ihrer Arbeit auch ihre WärchArt-Kunstwerke auszustellen. Es wird viel Spannendes gezeigt und Aufträge werden 1:1 erledigt. Als Besucherin oder Besucher erhalten Sie die Möglichkeit, unseren Mitarbeitenden über die Schulter zu schauen oder selber Hand anzulegen beim Verpacken, Konfektionieren, Kontrollieren – selber «Wärchbröggler» zu sein.
 
Festakt
Am 27. September 2012 erwartet Sie eine gediegene Eröffnungsfeier mit Prominenz aus Politik, Wirtschaft und der Sozialbranche, allen Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Wärchbrogg und ihren Stakeholders. Regierungsrat Guido Graf wird die Grussbotschaft des Kantons Luzern übermitteln. Kulinarische Genüsse und musikalische Überraschungen umrahmen den Anlass gebührend.
 
Podiumsgespräch
Corporate Social Responsibility – früher sprach man von sozialer Verantwortung der Unternehmen. Zu dieser Thematik bieten wir ein spannendes Podiumsgespräch mit wichtigen Akteuren von Wirtschaft, Politik und Sozialbranche aus der Zentralschweiz an.
 
Brücken als Symbol
Wärchbrogg – die Brücke zur Arbeitswelt. Brücken werden als Symbol unsere Ausstellung begleiten. Brücken, die verbinden: Menschen mit Menschen, mit Arbeit, mit Identität und mit gesellschaftlicher Anerkennung. Wir laden alle ein, über diese Brücken zu gehen, mit uns das 50-jährige Bestehen der Wärchbrogg zu feiern und optimistisch auf die nächsten 50 Jahre anzustossen! Wir freuen uns schon heute, Sie in der Kornschütte als Gäste begrüssen zu dürfen.
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15.12.2011 - Freie Stelle für Zivildienstleistende

Suchen Sie eine interessante und sinnvolle Beschäftigung für Ihre Zivildienstzeit? Wir bieten ab Mitte Juni 2012 oder nach Vereinbarung eine Stelle für Zivildienstleistende an.

Tätigkeiten:
- Begleiten und Anweisen von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung im Arbeitsprozess
- Mithilfe in der Produktion
- Mithilfe beim Transport- und Speditionsdienst (Voraussetzung: PKW-Führerausweis, mind. 1 Jahr Fahrpraxis

Anforderungen:
- Interesse an der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung
- Geduld und Einfühlungsvermögen
- Belastbarkeit

Wir bieten:
- kollegiales Team
- Eigenverantworung
- Einblick in ein Arbeitsumfeld im sozialen Bereich

Schicken Sie Ihre Bewerbung per Post oder  an:

Wärchbrogg
Thomi Seiler
Alpenquai 4
6005 Luzern

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14.12.2011 - Ausflug nach Rust in den Europapark

Dank der grosszügigen Einladung des Europark Rust sowie Cartourismus Schweiz im Rahmen der Aktion "Frohe Herzen"  konnten wir dieses Jahr unseren Betriebsausflug in den grössten Freizeitpark Europas machen. Das trübe und nasse Wetter tat unserer Stimmung keinen Abbruch und wir erlebten einen wunderschönen Tag voller Action und Spannung! Überzeugen Sie sich selbst anhand der Bilder unseres Hoffotografen Michael Walker und des Interviews mit einem unserer Mitarbeiter.

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12.12.2011 - Das Jahresmotto für 2012 ist gefunden

Wie jedes Jahr im Dezember haben wir letzte Woche an unserem Grittibänzen-Höck Ziele und Wünsche für das Jahr 2012 zusammengetragen. Es war ein spannender und interessanter Anlass mit viel Austausch, getragen von gegenseitigem Respekt, sorgfältigem Zuhören und geselligem Miteinander-Sein. Schauen Sie dazu unsere Bilder an!

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08.12.2011 - Zwischendurch die Welt von oben

Wärchbrogg-Gruppenleiter Thomi Seiler liebt die Menschen und die Natur. Immer wieder ist er draussen: Dann geht und fährt er über Stock und Stein oder fliegt durch die Lüfte.

Der Mann strahlt, als sei er eben von einem Viertausender zurückgekehrt. Aber Thomi Seiler ist ganz auf dem Boden. Vor zwei Jahren ist er zum Wärchbrogg-Team gestossen, wo es ihm voll behagt. Als Gruppenleiter betreut er etwa zehn Mitarbeitende, macht mit ihnen Zielvereinbarungen und ist da, wo sie ihn brauchen. Zusätzlich ist er Stellvertreter von Rolf Forster, dem Leiter Verkauf und Produktion.
 
Anderes Bedürfnis
Zwanzig Jahre lang hat Thomi Seiler (52) auf seinem Beruf als Maschinenmechaniker gearbeitet. «Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich noch etwas anderes machen wollte. Eine Tätigkeit, die nicht nur mit Technik, sondern auch mit Menschen zu tun hat.» Schon früher schnupperte er mal zwei Wochen in einer geschützten Werkstätte.
Als keine Stelle frei war, blieb Seiler bei seinem Job. Bis vor acht Jahren. «Damals hatte ich einen Unfall mit dem Mountainbike, der es mir verunmöglichte, meinen Beruf weiter auszuüben.» Dafür rückte sein anderes Bedürfnis wieder ins Zentrum: Die IV bezahlte ihm eine Umschulung zum Arbeitsagogen. Seiler ging nach Biel, machte die Ausbildung und arbeitete parallel dazu als Gruppenleiter in einer geschützten Werkstätte.
Biel hat ihm sehr gefallen. «Ich wählte die Stadt bewusst. Sie ist zweisprachig und hat als Arbeiterstadt eine bunt gemischte Bevölkerung mit verschiedenen Kulturen und Mentalitäten. Es hat viele Gastarbeiter aus Spanien, Italien, Portugal. Die Stadt ist überschaubar, und die Natur mit dem Jura ist sehr nah.» Fünf Jahre lang blieb Seiler in Biel, bevor er sich auf ein Inserat hin für den Job in der Wärchbrogg meldete.
 
In der Natur
In seiner Freizeit ist Thomi Seiler gerne in der Natur unterwegs. Im Winter macht er Skitouren, im Sommer geht er zu Fuss in die Berge oder fährt Mountainbike. Vor allem aber ist er ein begeisterter Gleitschirmflieger. «Früher bin ich Delta gesegelt. 1986 machte ich das Brevet für den Gleitschirm.» Seitdem fliegt er am liebsten Strecken, oftmals hin und zurück. «60 bis 70 Kilometer liegen schon drin. Da ist man 4 bis 5 Stunden in der Luft.»
Seiler fliegt nicht nur in der Innerschweiz, sondern auch im Wallis, in Graubünden oder im Berner Oberland. Oft ist er mit seinen Kollegen vom Gleitschirmclub Matthorn/Alpnach unterwegs.
 
Freiheit in der Luft
Was soll er lange erklären, warum er das gerne macht? Seiler strahlt. «Du spürst beim Fliegen eine Art Freiheit, wie man sie sonst nicht hat. Es gibt Flüge, wo man einfach dahin-gleiten kann. Dann kann ich singen und habe ein Hochgefühl.»
Früher ist er viel und lange gereist, auf allen Kontinenten. Thomi Seiler hat die Welt gesehen. Inzwischen beschränkt er sich auf kürzere Reisen in Europa oder geniesst sein Zuhause. Mit seiner Partnerin lebt er in Sachseln in einem alten Haus mit viel Umschwung. Die Natur ist nah, was will er mehr? «Das Materielle hatte bei mir nie einen grossen Stellenwert. Etwas erleben zu können, das hat mir immer mehr bedeutet.»
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05.12.2011 - Wir machen Pause vom 7. bis 11.12.2011

Am Mittwoch, 7. Dezember machen wir unseren alljährlichen Mitarbeiterausflug. Dieses Jahr gehts in den Europapark nach Rust, welcher uns den Besuch im Rahmen der Aktion "Frohe Herzen" ermöglicht. Wir freuen uns sehr auf diese willkommene Abwechslung vom Arbeitsalltag. Ab Donnerstag geniessen wir dann ein verlängertes Wochenende. Ab Montag, 12. Dezember sind wir gerne wieder für Sie da!

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25.11.2011 - Unsere Kunden kommen zu Wort

Die hohe Flexibilität wird geschätzt
Zu den regelmässigen Kunden der Wärchbrogg gehören der Lehrmittelverlag und die Drucksachen- und Materialzentrale des Kantons Luzern. Neben Verpackungsarbeiten für Mailings übernimmt die Wärchbrogg auch das anspruchsvolle Zusammenstellen von Ordnern, wie Hans Unternährer, Sachbearbeiter Produktion, im Interview ausführt.
                                                                     
Welche Arbeiten vergeben Sie an die Wärchbrogg?
Hans Unternährer: Unsere Dienststelle ist zuständig für die technische Herstellung von Drucksachen und von Lehrmitteln des Kantons Luzern. Es sind vor allem Arbeiten, die am Schluss der Produktion anfallen, die wir an die Wärchbrogg vergeben. Einerseits sind es Verpackungs- und Adressieraufträge, andererseits das Zusammenstellen von Ordnern.

Können Sie Letzteres an einem konkreten Beispiel erklären?
Der Kanton hat kürzlich ein neues Lehrmittel «Unterwegs zur persönlichen Handschrift» geschaffen. Es besteht aus einem Ordner, drei Broschüren, Arbeitsblättern und einer CD. In der Wärchbrogg wurden die Inhalte in der korrekten Reihenfolge in die Ordner abgefüllt. Das erfordert konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten.

Geht es da um hohe Auflagen?
In diesem Fall waren es 1000 Ordner. Bei der Aktualisierung eines Lehrmittels zur Berufswahl ging es kürzlich um 4500 Stück.

Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, ob Sie solche Arbeiten an eine Buchbinderei oder an die Wärchbrogg vergeben?
Wir berücksichtigen bei der Auftragsvergabe mehrere Komponenten: die problemlose Abwicklung des Auftrags, das Preis-Leistungs-Verhältnis und den sozialen Aspekt, den wir als -kantonale Dienststelle ebenfalls beachten.

Seit wann vergeben Sie Aufträge an die Wärchbrogg?
Das läuft schon seit einigen Jahren. In den letzten fünf Jahren haben sich die Aufträge umsatzmässig stets nach oben bewegt.

Sind Sie mit der Qualität der Arbeit zufrieden?
Ja, die Arbeiten werden sorgfältig und termingerecht ausgeführt. Wir sind mit der Wärchbrogg aber auch deshalb sehr zufrieden, weil sie als Auftragnehmerin sehr flexibel ist, und das auch bei kleineren Auflagen und kurzfristigen Anfragen. Im Weiteren schätzen wir den guten Kontakt, den die Verantwortlichen der Wärchbrogg mit unserer Dienststelle pflegen.


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