AuftragIn der Wärchbrogg, der geschützten Werkstätte am Alpenquai in Luzern, arbeiten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Für 60 Mitarbeitende bildet die Wärchbrogg eine Brücke zur Arbeitswelt. Sie sind zwischen 20 und 65 Jahre alt, mit einem Arbeitsvertrag angestellt und arbeiten in Voll- und Teilzeitpensen. Für ihre Leistung erhalten sie ein bescheidenes Entgelt. AngebotIm Vordergrund steht die zeitgemässe Betreuung und soziale Reintegration der Mitarbeitenden. Ein entscheidendes Gewicht liegt auf der für die Zielgruppen und die Zuweisenden zentralen Charakteristiken der Werkstätte (Niederschwelligkeit, Teilzeitarbeit). Die Wärchbrogg die bestehenden Arbeits- und Beschäftigungsangebote im Kanton Luzern. Die Mitarbeitenden werden zu einer Arbeit angehalten, die ihren körperlichen, geistigen und psychischen Möglichkeiten entspricht. Damit ist die Werkstätte nicht primär auf Produktivität, sondern auf eine sinnvolle Tätigkeit ausgerichtet. Die Mitarbeitenden erfahren mit ihrer Arbeit:
An das Personal werden fachlich und menschlich hohe Anforderungen gestellt. Engagement, Konfliktfähigkeit und eigenverantwortliches Handeln für die Mitarbeitenden bilden die Grundlage ihres agogischen Wirkens. Das Personal wird in der Weiterbildung angemessen unterstützt. FinanzenAls geschützte Werkstätte erhält die Wärchbrogg Beiträge des Kantons. Ein Leistungsvertrag dient als Basis dafür. Zu gut einem Viertel finanziert sie sich aus dem Ertrag der eigenen Arbeit. Das Budget der Wärchbrogg beträgt rund 1.5 Mio. Franken. |


