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Blick in die Zukunft

Da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, planen wir heute die Wärchbrogg von morgen. Wir versuchen gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und uns danach auszurichten.

Heute

In der mit 10 Personen begonnenen Werkstätte arbeiten heute über 100 Menschen mit einer mehrheitlich psychischen Beeinträchtigung. Sie leisten in Voll- und Teilzeitpensen rund 120'000 Stunden pro Jahr. Für ihre Leistung erhalten sie ein bescheidenes Entgelt. So hat sich aus dem Hilfswerk ein professionelles Unternehmen entwickelt, das aus dem sozialen Netz des Kantons Luzerns nicht mehr wegzudenken ist.

2014

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

Am 28. Mai feiern wir mit der gesamten Belegschaft den 90. Geburtstag unserer Gründerin Gertrud Schreiber.
Ende Juli eröffnen wir nach eineinhalb Jahren Vorarbeit die Türen unserer beiden neuen Quai4-Betriebe. 11 Fachpersonen führen mit Unterstützung von zukünftig über 20 Mitarbeitenden den zweiten Quartierlade und das Restaurant.

2012

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

Im Januar übernimmt die Wärchbrogg vom Verein Quartierlädali den seit fast 25 Jahre bestehenden gleichnamigen Lebensmittel-Laden an der Baselstrasse 66 in Luzern. Nach einer umfangreichen Renovation kann am 1. März 2012 unter dem neuen Namen "Quartierlade" eröffnet werden. Im Laden und im Hauslieferdienst arbeiten neu bis zu zehn Menschen mit einer Beeinträchtigung an 5 geschützten Arbeitsplätzen. Insgesamt bietet die Wärchbrogg nun 62 Arbeitsplätze für rund 100 Mitarbeitende mit einer Beeinträchtigung an. Erneut wächst auch der Stellenplan Personal auf 1200 Prozent. Vom 26. bis 30. September 2012 feiert die Wärchbrogg das 50-Jahr-Jubiläum in der Kornschütte Luzern. Ehrengast an den Feierlichkeiten ist die Wärchbrogg-Gründerin Gertrud Schreiber (88).

2011

Der bisherige Werkstattbetrieb wird um das Angebot "WärchAtelier" erweitert (7 neue Arbeitsplätze für rund 14 Mitarbeiter). Das Atelier bietet Menschen mit besonderen Bedürfnissen und erhöhten Betreuungsbedarf einen Arbeitsplatz und eine Tagesstruktur. Rund 74 Mitarbeiter an insgesamt 57 Arbeitsplätzen leisten 84‘000 Arbeitsstunden. Der Stellenplan Personal steigt auf 950 Prozent. Erstmals finden „Gipfeltreffen“ in der Wärchbrogg statt für Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Verwaltung und Sozialmarkt. Im Dezember kann mit Erfolg die Zertifizierung nach ISO 9001-2008 erreicht werden. Qualitätssicherung wird als ständiger Prozess verstanden.

2010

Mitarbeitende der Wärchbrogg beim Verpacken in Luzern

Während 3 Monaten wird die Werkstatt umgebaut und um das doppelte vergrössert auf rund 1000 m2 Werkstattfläche. Es können 5 neue Arbeitsplätze für 10 Mitarbeitende geschaffen werden. Durchschnittlich leisten 60 Mitarbeitende rund 73‘500 Arbeitsstunden an insgesamt 50 Arbeitsplätzen. Der Stellenplan des Fachpersonals wächst auf 730 Prozent. Es erscheint die erste Ausgabe der Wärchbrogg-Zytig, die zukünftig 2xjährlich über Aktuelles von der Wärchbrogg und ihren Menschen berichten wird.

2008

Es kommt zu einer Reorganisation auf strategischer und operativer Ebene. Neu wird eine Geschäftsleitung geschaffen. Erstmals erfolgt ein Qualitäts- und Finanzcontrolling durch die Dienststelle Soziales und Gesellschaft des Kantons Luzern. Die altbewährte Heimfinanzierung wird durch einen Leistungsauftrag mit dem Kanton abgelöst.

2004 - 2006

In diese Zeit fällt ein grosser Spardruck seitens Kanton. Die Wärchbrogg muss einen individuellen „Sparbeitrag“ leisten. Die Pro Senectute tritt aufgrund der veränderten Zielgruppe aus dem Vorstand aus, bleibt jedoch Mitglied des Vereins. 2006 erfolgt ein Auftragseinbruch in einem bisher nicht bekannten Ausmass. Anfangs Jahr muss für 3 Monate Kurzarbeit eingeführt werden. Es werden veränderte Akquisitionsmethoden und langfristige Massnahmen aufgegleist.

2002

Die Zeit ist geprägt von steigenden Anforderungen; Qualitätssicherung, Sicherheitsmanagement, EDV, Internet und neue Leistungsvereinbarungen halten auf Trab. Ende 2002 wird die BSV/IV-Zertifizierung 2000 erreicht. Zum 40-Jahr-Jubiläum erhält die Werkstätte ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Namen „Wärchbrogg“ – Brücke zwischen den Menschen und der Arbeit. Das Jubiläum wird mit einem Tag der offenen Türe und rund 300 Besuchern gefeiert.

1990

Mitarbeiter der Wärchbrogg, geschützte Werkstatt, beim konfektionieren

1990 erfolgt eine Neuorganisation: Bürgergemeinde und Pro Senectute kürzen im Rahmen von Aufgabenbereinigungen ihre Beiträge, da immer weniger Betagte in der Werkstätte arbeiten. Die heutige Trägerschaft ohne Bürgergemeinde wurde festgelegt. Die Anerkennung der Geschützten Werkstätten gemäss Heimfinanzierungsgesetz bringt eine Defizitdeckung. Die Werkstätte wechselt den Standort an den Alpenquai 4 und hiess neu „Geschützte Werkstätte Alpenquai“. Es arbeiten 54 Beschäftigte auf einer Werkstattfläche von rund 460 m2. In dieser Zeit ändert sich die Zusammensetzung der Mitarbeiter stark, nur noch wenige beziehen Renten aus der AHV, vermehrt sind es Menschen mit einer psychischen Behinderung und einer IV-Rente.

1976

Mitarbeitende der Wärchborgg 1976

Ab 1976 wurde das Werk von einem Verein, bestehend aus Bürgergemeinde Luzern, den römisch-katholischen und evangelisch-reformierten Kirchgemeinden und der Pro Senectute, geführt. Erst jetzt wurden Beiträge als Geschützte Werkstätte für Behinderte gemäss IV-Gesetz geltend gemacht.

1965

konfesionell neutrale Werkstätte in Luzern 1965

Die Werkstätte hat in 40 Jahren mehrmals Standort und Namen geändert. 1965 übernahm die Pro Senectute das Patronat für die nun konfessionell neutrale Werkstätte. 1968 wurde der Name «Werkstätte für Betagte und Behinderte» gewählt, da immer mehr psychisch behinderte Arbeitskräfte beschäftigt wurden.

1962

Erste Mitarbeitende im Pfarrhaus St. Leodegar

Im Jahre 1962 wurde die heutige «Wärchbrogg» von der Sozialarbeiterin Gertrud Schreiber, Pfarreifürsorgerin von St. Leodegar in Luzern gegründet. Notwendig war dies, da Betagte ohne Vermögen nicht von der AHV leben konnten; es gab noch keine Pensionskassen. Das Konferenzzimmer im Pfarrhaus St. Leodegar diente als Arbeitsplatz.

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