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Fantasy-Bilder mit der Spritzpistole

Thomas Marxen ist Airbrush-Spezialist. Wenn er nicht gerade Bilder sprüht, ist er oft draussen unterwegs: mit dem Velo auf Tour oder beim Goldwaschen am Napf.

Die Kunst des Airbrushens

Ein grosses Hobby von Thomas Marxen ist das Malen mit der Airbrush-Technik. Er braucht dazu Spritzpistolen, die er mit verschiedenen Düsen bestücken kann, sowie Farben, die er selber mischt. «Damit lassen sich ungeahnte Tönungen herausholen, das fasziniert mich.» Er hat schon immer gerne gezeichnet: Dinosaurier, Elfen, Zauberer und andere Fantasie­figuren gehören zu seinen Stärken. In Kontakt mit Airbrush kam er vor über 15 Jahren durch einen Kollegen, der in einem Autospritzwerk arbeitet und ihm die Technik beibrachte. Mit ihm zusammen hat er schon verschiedene Aufträge ausgeführt: «Im ‹Atlantik› in Kriens sprühten wir Arielle, die Meerjungfrau, an eine Wand des Kinderspielraums.» Andernorts haben sie grosse Stützmauern, Unterführungen oder ganze Häuserwände mit Airbrush-Bildern verschönert. «Für meinen Bruder habe ich den Kopf eines Weisskopfseeadlers auf die Motorhaube seines Autos gemalt.» Viele Airbrush-Bilder hat Thomas Marxen für Freunde und Kollegen auf Papier oder Karton gezeichnet. Zuerst skizziert er das Motiv, dann sprüht er nach und nach die Farben auf. «Man geht immer vom Hintergrund aus und arbeitet sich Schritt für Schritt nach vorne, bis zu den Details der Figuren.» Zu Hause an der Wand seines Schlafzimmers hat er gerade das Bild einer Indianerfrau in Arbeit. «Für den Indianerschmuck konsultiere ich Abbildungen in Büchern, aber die Figur und ihre Gesichtszüge mache ich ganz nach meinem Empfinden.»

Gold im Napf

Thomas Marxen ist gerne und regelmässig mit dem Velo unterwegs. Er unternimmt kleine Touren, oft auch mit seinem zwölfjährigen Sohn und seiner neunjährigen Tochter. Als begeisterter Goldsucher ist er oft im Napfgebiet anzutreffen. In der Nähe von Doppleschwand hat er von seinem Grossvater ein kleines Stück Land an einem Bach geerbt. Dort hält er sich oft auf, legt eine Schleuse in den Bach, schaufelt Material hinein und siebt anschliessend die feineren Ablagerungen nochmals mit seiner grossen Pfanne. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Goldwaschen kennt er sich aus im Metier. Zusammen mit seinem Onkel gab er früher auch Kurse. Einmal hat er an einem Tag drei Gramm Gold gewaschen: 3000 kleine Flitter. Das grösste Stück, das er fand, hatte immerhin einen Durchmesser von acht Millimetern. Überraschungen sind immer möglich. «Wir hatten auch schon Münzen, Nägel oder Klingen im Sieb, die aus der Römerzeit stammen.»

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