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Zahnbürsten bearbeiten

Die Wärchbrogg arbeitet schon länger mit der Trisa AG in Triengen zusammen. Neuestens sorgen die Mitarbeitenden dafür, dass die Zahnbürsten mit tadellosen Borsten ausgeliefert werden.

pb. Die Trisa AG produziert unglaubliche 250 Millionen Zahnbürsten pro Jahr, «Tendenz steigend», wie Abteilungsleiter Bülent Demirel bestätigt. Die Produkte werden weltweit in über 80 Länder geliefert. Das Unternehmen, das 1887 als einfache Bürstenfabrik in Triengen gegründet wurde, ist heute ein Unternehmen mit rund 1200 Mitarbeitenden. Der konsolidierte Umsatz betrug letztes Jahr 223,3 Millionen Franken.

2014 begann die Wärchbrogg, für die Trisa AG sogenannte «Kopfköcher» auf die Zahnbürsten zu montieren. Je nach Saison würden unterschiedliche Mengen anfallen, sagt Bülent Demirel. «Aber im Durchschnitt werden jede Woche gut 20 000 Stück in der Wärchbrogg montiert.» 2015 erhielt die Wärchbogg einen weiteren Auftrag – diesmal von der Tochtergesellschaft Trisa Electronics – für das Abfüllen von Duftkapseln.

Wichtige Qualitätskontrolle

Das neuste Projekt, wiederum ein Auftrag der Trisa AG, läuft seit Frühsommer 2018: Es gilt, die fehlerhaft gestanzten Borsten einer Zahnbürste zu eliminieren. Bülent Demirel: «Beim Einstanzen der Borstensätze in den Zahnbürstenkörper werden einzelne Borsten nicht vollständig ins Loch gestanzt und ragen deshalb heraus. Diese müssen von Hand weggezupft werden.» Die Borsten dieses Zahnbürstenmodells fransen an ihrer Spitze aus, was die Reinigungswirkung erhöht und beim Zähneputzen ein angenehmes Gefühl erzeugt.

Zurzeit bearbeiten die Wärch-brogg Mitarbeitenden jede Woche 9000 bis 10 000 Zahnbürsten. «Ich hoffe, dass der Markt gut läuft und wir diese Zahl noch steigern können», sagt Bülent Demirel. Mit der Arbeit der Wärchbrogg ist er sehr zufrieden. «Wir haben vereinbart, dass wir die ersten drei Auftragstranchen etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wenn wir sehen, dass es gut läuft, machen wir nur noch Stichproben.»

Die erste Prüfung habe gezeigt, dass die Qualität stimmt. «Die Mitarbeitenden machen einen Top-Job.» Die Trisa AG arbeite noch mit anderen vergleichbaren Institutionen zusammen, sagt Bülent Demirel. «Ich erfahre die Wärchbrogg als eine der besten. Ob Mitarbeitende, die Einhaltung der Termine oder Konstanz: Da wird nicht zu viel verspochen, die Leistungen stimmen.»

Nachhaltig und partizipativ

Die Trisa Gruppe ist bekannt für ihre nachhaltige Unternehmenspolitik und ihr partizipatives Managementmodell. Das grösste Unternehmen der Gruppe ist die Trisa AG: Das Kompetenzzentrum für Mundpflege, Schönheitspflege und Haarpflege beschäftigt alleine über 1000 Mitarbeiter. Daneben sind die Trisa Electronics AG, die Trisa Accessoires AG, die Ebnat AG und die Trisa Bulgaria AG in die Trisa Gruppe integriert.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, investiert auch die Trisa AG in die Automatisierung der Arbeitsplätze. Inzwischen arbeiten schon gut 200 Roboter im Un-ternehmen. Zerstört das nicht -Arbeitsplätze? Natürlich würden etwas weniger Leute benötigt als früher, sagt Bülent Demirel. «Aber die Trisa setzt auf eine weitere Expansion, das generiert wieder Arbeitsplätze. Wir wollen die Anzahl der Beschäftigten halten oder steigern. Hier suchen wir immer nach neuen Lösungen.»

 

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