Porträt

Monika Mathis: «Ich mag neue Herausforderungen.»

von Waerchbrogg

Engagiert und interessiert ist Monika Mathis seit 2015 im Quai4-Markt Alpenquai im Einsatz. Ihre Freizeit gestaltet die Obwaldnerin abwechslungsreich, mit Familie und reichlich Bewegung.

Familien- und Bewegungsmensch

Aus einer musikalischen Familie stammend, wo gejodelt und musiziert wird, hat sie selber Blockflöte und Klavier gespielt. «Nun konzentriere ich mich ganz auf den Gesang», sagt die Altistin. Beim Singkreis Kerns engagiert sie sich im Leiterteam und sie ist aktiv im örtlichen Turnverein. Oft ist sie auf ausgedehnten Wandertouren auf der Melchsee-Frutt anzutreffen, begleitet von ihrem Mann. Im Winter wechselt sie auf die Skipisten. Und seit sie sich vor zwei Jahren ein E-Bike zugelegt hat, tritt sie noch leichter und lieber in die Pedale als bis anhin. «Gut vorstellbar, dass wir nun einmal auf die Frutt fahren», sagt die 58-Jährige augenzwinkernd.

Mutterrolle bei der Arbeit

Monika Mathis lebt mit ihrem Mann Guido in Kerns, wo sie aufgewachsen ist. Die beiden Töchter sind inzwischen ausgezogen. Im November 2017 wird sie zum ersten Mal Oma – oder eher «Meme», wie sie sagt. Diesen Namen verdankt sie ihrem Bruder und sie freut sich, wenn ihn die gesamte Familie weiterhin verwendet. Die Mutterrolle behagt ihr. «Manchmal nennt mich sogar einer der Mitarbeiter Mama. Das beglückt mich.» Im Quai4-Markt arbeitet sie 50 Prozent und sorgt frühmorgens dafür, dass frisches Brot, Sandwiches und Salate rechtzeitig bereitstehen. «Es mag ein Zufall sein, dass ich hier für die Sandwiches zuständig bin», schmunzelt Monika ­Mathis. «Aber als Tochter eines Metzgers und einer Bäckerstochter ist das eigentlich naheliegend.» Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden bereichert sie – und fordert heraus. «Läuft es einmal nicht ganz rund, so finden wir rasch wieder den Draht zueinander. Ich bin bei allem, was ich mache, immer zügig unterwegs und muss mich manchmal in Geduld üben lernen», fasst sie zusammen. Sie profitiere im Umgang mit ihren Mitmenschen viel von ihrer Lebenserfahrung als Mutter und Berufsfrau, die in unterschiedlichen Betrieben im Verkauf tätig war.

Weite Welt ...

Ab und zu entdeckt sie im Restaurant Quai4 etwas, was das Küchenteam neu kreiert, und lässt sich das Rezept aushändigen. «Dann fahre ich voller Freude nach Hause und probiere es aus. Sonst gehe ich eher ohne Kochbuch ans Werk», sagt sie. Ihre Vorliebe gilt der asiatischen Küche, hauseigene Wok-Gerichte schätzt ihre Familie. Monika Mathis erzählt begeistert von Reisen nach Asien, die sie nach Thailand, China und Japan geführt haben. Die Chinesische Mauer beispielsweise sei seit jeher etwas gewesen, was sie in ihrem Leben einmal gesehen haben wollte. Vor ein paar Jahren erfüllte sie sich diesen Wunsch.

... und vertraute Heimat

Und dann gibt es noch etwas, was Monika Mathis nicht missen möchte: Seit acht Jahren liest sie Stromzähler für das Elektrizitätswerk Obwalden (ewo) ab, durchfährt und -wandert den ganzen Kanton. 300 bis 400 Kilometer Autofahrt zählt sie, wenn sie im Halbjahresrhythmus unterwegs ist. Sie gelangt in entlegene und belebte Ecken, was die gesamte Vielfalt und das breitgefächerte Interesse widerspiegelt, das Monika Mathis’ Leben prägt.

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