Wärchbrogg

Stiftungen: Partnerschaftliche Sorgfalt

Monica Weibel: «Dank der Unterstützung von ­Stiftungen konnten wir in den letzten Jahren immer ­wieder sinnvolle Arbeits­plätze schaffen.»

Monica Weibel, Geschäftsleiterin der Wärchbrogg: «Dank der Unterstützung von ­Stiftungen konnten wir in den letzten Jahren immer ­wieder sinnvolle Arbeits­plätze schaffen.»

Stiftungen schätzen das Konzept und die Transparenz
der Wärchbrogg. Deshalb sind sie immer wieder bereit, besondere Anschaffungen zu unterstützen.

pb. Die Zielsetzung der Wärchbrogg liege exakt im Zweck ihrer Stiftung, sagt Thomas Winiger von der Rosemarie Aebi Stiftung. Die Wärchbrogg biete Menschen mit einer vorwiegend psychischen Beeinträchtigung Arbeit und Beschäftigung und fördere die soziale und berufliche Inte­gration.

So engagierte sich die Stiftung mit namhaften Beiträgen am Projekt Quai4 (Markt und Restaurant): «Beim Erweiterungsprojekt haben wir praktisch die Abfüllerei bezahlt.» Auch die Anschaffung von Fahrrädern für den Hauslieferdienst und der Umbau des Quartierladens zum Quai4-Markt an der Baselstrasse wurden unterstützt. Thomas Winiger: «Durch all diese Projekte sind zusätzliche Arbeitsplätze im Bereich der Integration von Leuten mit einer tieferen Arbeitsfähigkeit entstanden. Das hat uns zusätzlich motiviert.»

Auch die Albert Koechlin Stiftung AKS förderte stark den Ausbau des Quai4 und unterstützt aktuell das Projekt Bistro Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB). Die potente Stiftung initiiert im sozialen Bereich auch selber grössere Projekte. Bei der Unterstützung von externen Dritten achte man auf die Qualität des Projekts, das Engagement und die Eigenleistungen der Projektträger sowie auf die Nachhaltigkeit und Wirkung der geplanten Massnahmen, sagt AKS-Geschäftsleiterin Marianne Schnarwiler.

Die Wärchbrogg verbinde Bewährtes immer wieder mit innovativen Weiterentwicklungen. Die Projekte seien jeweils schon bei der Gesuchseingabe sehr durchdacht, würden sorgfältig umgesetzt und stets transparent dokumentiert. «Besonders schätzen wir auch die partnerschaft­liche Zusammenarbeit und den offenen Informations- und Erfahrungsaustausch.»

Die Brüderstiftung von Peter Friedhofen hat die Anschaffung einer Stanzmaschine für die Produktion von Chlaussäckli ermöglicht und sie hat sich beim Umbau des Quai4-Marktes an der Basel­strasse und für die Einrichtung des Bistros in der ZHB engagiert. Die Stiftung unterstütze Projekte, «die Menschen konkret helfen und auch nachhaltig sind», sagt Bruder Benedikt. «Dank der Wärch­brogg haben Menschen ein geregeltes Leben, erhalten Arbeit und somit auch Sinn und Wertschätzung. Das finden wir gut.»

Ähnlich argumentiert Hans Züsli von der Stiftung Monika Widmer, die kulturelle und so­ziale Projekte in der Zentral­schweiz unterstützt. «Uns hat das Konzept der Wärchbrogg mit der Integra­tion von Menschen und das gleichzeitige Erbringen einer sinnvollen Leistung für die Gesellschaft überzeugt.»

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