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Blick in die Zukunft

Da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, planen wir heute die Wärchbrogg von morgen. Wir versuchen gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und uns danach auszurichten.

Heute

In der mit 10 Personen begonnenen Werkstätte arbeiten heute über 135 Menschen mit einer mehrheitlich psychischen Beeinträchtigung die sich 70 Arbeitsplätze teilen. Sie leisten in Voll- und Teilzeitpensen rund 150'000 Stunden pro Jahr. Für ihre Leistung erhalten sie ein bescheidenes Entgelt. So hat sich aus dem Hilfswerk ein professionelles Unternehmen entwickelt, das aus dem sozialen Netz des Kantons Luzerns nicht mehr wegzudenken ist.

 

2018 Neue Restaurantterrasse

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

Um die (Tritt-)Sicherheit für Mitarbeitende und Gäste zu erhöhen und einen barrierefreien Zugang zu gewährleisten, wird im Frühsommer 2018 die Restaurantterrasse «Deck4» umgestaltet und eingeweiht.

Der Zugang vom Restaurant Quai4 auf die Terrasse war durch eine Stufe für das Servicepersonal wie für Gäste stolperanfällig. Durch eine Niveauanpassung mit einem Holzboden schafft man Abhilfe. Gleichzeitig entstehen durch die Umgestaltung rund 16 bis 20 zusätzliche Sitzplätze. Gestalterische Elemente wie Dalben und eine saisongerechte Bepflanzung werden zum Blickfang und laden zum Besuch auf der Terrasse ein. Der Zugang vom Parkplatz her ist durch eine Rampe barrierefrei. Nach zwei Wochen Umgestaltung wird die Terrasse Ende Mai bei Sonnenschein und mit zahlreichen Gästen feierlich eingeweiht. Der Name «Deck4» geht aus einem Wettbewerb unter den Mitarbeitenden hervor.

 

2017 Umbau Quai4-Markt

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

Nach einer kurzen Erweiterungsphase öffnet der Quai4-Markt im Februar 2017 seine Tore wieder. Das einladende Ambiente und das angepasste Sortiment stossen auf grosse Resonanz.

Im Quai4-Markt finden die Mitarbeitenden sinnvolle Arbeitsplätze. Sie bedienen nun die Kundschaft: einerseits durch den Offenverkauf an der Käsetheke, andererseits in der neu geschaffenen kleinen italienischen Kaffeebar. Die Abfüllerei mit rund 100 Trockenprodukten muss sorgfältig betreut werden. Hier füllen die Kunden selber ihre Produkte in der gewünschten Menge ab oder lassen sich bedienen. Viel frisches Gemüse und Obst, immer regional, saisonal und bio, runden das Angebot ab. Die Wärchbrogg ermöglicht mit diesem Angebot und ihrer nachhaltigen Philosophie ein zeitgemässes Einkaufserlebnis, wie zahlreiche Kunden zurückmelden.

 

2014 Eröffnung Quai4

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

Die Wärchbrogg expandiert: 2014 eröffnet sie am Alpenquai 4 einen Lebensmittelladen, den künftigen Quai4- Markt, und das neue Restaurant Quai4. Das Projekt Quai4 ist auch für das Tribschenquartier ein Gewinn.

Innovativ erweitert die Wärchbrogg das Arbeitsangebot für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einmal mehr: Im Lebensmittel-Detailhandel sind künftig zehn Mitarbeitende tätig, in der Gastronomie zwölf Mitarbeitende. Diese werden von Fachpersonal begleitet und unterstützt. Da die Arbeitsplätze nahe am ersten Arbeitsmarkt sind, erhöhen sich die Chancen auf eine entsprechende Wiedereingliederung. Nach und nach wird in beiden Betrieben verstärkt auf die Philosophie «regional, saisonal, bio» gesetzt. Das attraktive Angebot findet Zuspruch und wird bestens im Quartier aufgenommen. Die Wärchbrogg kann bei der Umsetzung auf die breite Unterstützung von Stiftungen, Firmen und Privatpersonen zählen.

 

2012 Quartierlade Baselstrasse

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

Die Wärchbrogg übernimmt am 1. März den Lebensmittelladen vom Verein Quartierlädeli an der Baselstrasse. Sie schafft im Quartierlade weitere Stellen für beeinträchtigte Menschen.

Bereits im Quartierlädeli fanden psychisch beeinträchtigte Menschen eine Anstellung – eine ideale Ausgangslage für die Wärchbrogg, die die Arbeitsstellen an der Baselstrasse weiter ausbaut. Nun finden psychisch beeinträchtigte Menschen auch im Verkauf eine Arbeit, bis anhin waren sie vor allem für den Hauslieferdienst im Einsatz. Innert weniger Monate wird die Lokalität, die seit 25 Jahren ein sozialer Quartiertreffpunkt ist, Anfang 2012 leicht umgebaut und zum Quartierlade erweitert. Das Angebot umfasst rund 1000 Artikel für den täglichen Bedarf und frische Grundnahrungsmittel. Ausgebaut wird auch der erfolgreiche Hauslieferdienst. Dieser hat in den zurückliegenden Jahren einen Grossteil zum Umsatz beigesteuert.

 

2012 Jubiläumsausstellung

Quartierlade der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte, Baselstrsse Luzern

50 Jahre Wärchbrogg – das Jubiläum ist im September 2012 Anlass für eine Ausstellung in der Kornschütte Luzern. Während vier Tagen gibt die Wärchbrogg Einblick in ihre Tätigkeiten.

Die Ausstellung und ein attraktives Rahmenprogramm, u. a. ein Podiumsgespräch mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Soziales, ziehen viel Publikum an. Wärchbrogg-Gründerin Gertrud Schreiber ist Ehrengast. Alle Angebote der Wärchbrogg werden vorgestellt durch aktives Tun vor Ort. Die Mitarbeitenden präsentieren Produkte und Dienstleistungen und sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Wer die in der Kornschütte installierte Brücke quert, erfährt auf Zeittafeln Wissenswertes über die Entstehung der Wärchbrogg. Eigens für die Ausstellung wird das Sitzungszimmer der Pfarrei St. Leodegar aus der Gründungszeit anno 1962 nachgebaut, was einen Einblick in die damalige Arbeitssituation erlaubt.

 

2011 Eröffnung WärchAtelier

Die Wärchbrogg schafft ein neues Angebot mit Tagesstruktur für psychisch stärker beeinträchtigte Menschen. Im WärchAtelier stehen kreatives Tun und einfache Abpackarbeiten im Zentrum.

Die geschützten Arbeitsplätze in der Wärchbrogg stossen auf grosse Resonanz. Durch eine Raumerweiterung werden im April 2011 weitere sieben Vollzeitstellen für 14 Personen geschaffen. Es sind Stellen für Menschen, die gesundheitlich bedingt oder altershalber in ihrer Arbeitsleistung eingeschränkt sind. Das WärchAtelier steht aber auch Mitarbeitenden aus der Produktion offen, die noch stärker angepasste Arbeitsplätze benötigen. Im WärchAtelier werden einfache Auftragsarbeiten unter weniger Zeitdruck ausgeführt. Das WärchAtelier bietet auch Raum für kreative Arbeiten. Zwei Gruppenleiterinnen der Wärchbrogg begleiten und unterstützen die Mitarbeitenden.

 

2010 Umbau und Ausbau

Mitarbeitende der Wärchbrogg beim Verpacken in Luzern

Anfangs 2010 kann die Fläche der Wärchbrogg auf rund 1000 m2 vergrössert werden. Zwei neue Hygieneräume ermöglichen neue Arbeitsfelder. Es werden fünf zusätzliche Arbeitsplätze für zehn Mitarbeitende geschaffen.

An der Einweihungsfeier im Juni 2010 nehmen über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sozialem teil. Für Irmgard Dürrmüller, Leiterin DISG, ist die Wärchbrogg «nicht irgendeine geschützte Werkstätte, für uns ist die Wärchbrogg eine Firma, die gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingeht und sehr nahe am Markt ist». 2011 folgt mit der Eröffnung des WärchAteliers eine nächste Erweiterung um sieben Arbeitsplätze für 14 Mitarbeitende mit besonderen Bedürfnissen. In den beiden Angeboten leisten nun 74 Mitarbeitende insgesamt 84 000 Arbeitsstunden jährlich. 2012 übernimmt die Wärchbrogg den «Quartierlade» an der Baselstrasse. Dieser bietet fünf neue Arbeitsplätze für zehn Mitarbeitende, die von drei Fachpersonen geführt werden.

 

2009 Tag der offenen Tür

Mitarbeitende der Wärchbrogg beim Verpacken in Luzern

Im Mai 2009 besuchen über 300 Interessierte den Tag der offenen Tür am Alpenquai 4. Die Gründerin Gertrud Schreiber ist als Ehrengast anwesend.

Erstmals seit 1991 werden die Strukturen der Institution überarbeitet und die betrieblichen Abläufe neu organisiert. Sie genügen den zeitgemässen Anforderungen nicht mehr. Es wird eine interne Geschäftsleitung geschaffen. Marcel Helfenstein verlässt nach 16 Jahren die Wärchbrogg, Gesch.ftsführer Claudio Harder tritt nach 17 Jahren zurück. Die neue Stelle der Geschäftsleitung wird mit Monica Walker besetzt. Neu wird ein Qualitäts- und Finanzcontrolling durch die Dienststelle für Soziales und Gesellschaft DISG des Kantons durchgeführt. Ein wichtiges betriebliches Ziel für die Zukunft ist die Diversifizierung der Aufträge.

 

2008

Es kommt zu einer Reorganisation auf strategischer und operativer Ebene. Neu wird eine Geschäftsleitung geschaffen. Erstmals erfolgt ein Qualitäts- und Finanzcontrolling durch die Dienststelle Soziales und Gesellschaft des Kantons Luzern. Die altbewährte Heimfinanzierung wird durch einen Leistungsauftrag mit dem Kanton abgelöst.

2004 - 2006

In diese Zeit fällt ein grosser Spardruck seitens Kanton. Die Wärchbrogg muss einen individuellen „Sparbeitrag“ leisten. Die Pro Senectute tritt aufgrund der veränderten Zielgruppe aus dem Vorstand aus, bleibt jedoch Mitglied des Vereins. 2006 erfolgt ein Auftragseinbruch in einem bisher nicht bekannten Ausmass. Anfangs Jahr muss für 3 Monate Kurzarbeit eingeführt werden. Es werden veränderte Akquisitionsmethoden und langfristige Massnahmen aufgegleist.

2002 Unter neuen Vorzeichen

ISO Zertifizierung der Wärchbrogg, geschützte Werkstätte Luzern

Zum 40-Jahr-Jubiläum erhält die Geschützte Werkstätte Alpenquai ein neues Erscheinungsbild und den neuen Namen: «Wärchbrogg». Die neue Bezeichnung soll bei den Beteiligten für mehr Identifikation sorgen.

Der neue Name der Werkstätte verstärkt die Botschaft, eine «Brücke zwischen Menschen und der Arbeit» zu sein. Die Jubiläumsfeier wird mit einem Tag der offenen Tür und über 300 Besucherinnen und Besuchern ein schöner Erfolg. Neu übernimmt Marcel Helfenstein innerhalb des Betriebs die Werkstattleitung. Die Akquisition wird erneut schwieriger. Dies vor allem, weil einfache Serienarbeiten in der Wirtschaft immer häufiger maschinell ausgeführt werden. Um noch  ffizienter für die Druckindustrie arbeiten zu können, wird eine moderne Falzmaschine angeschafft. Aber auch die «Konkurrenz» durch mehr Arbeitsplätze im Behindertenbereich ist gestiegen.

 

1991 Neuer Geschäftsführer

Mitarbeitende der Wärchbrogg beim Verpacken in Luzern

Die Geschäftsführung wird 1991 als externes Mandat an Claudio Harder übertragen. Er wird zu einem «Brückenschaffer». Ein wichtiges Ziel wird die Anerkennung als Geschützte Werkstätte.

Claudio Harder sorgt dafür, dass sowohl bei der Zielgruppe der Mitarbeitenden wie beim Fachpersonal eine  Professionalisierung in Gang gesetzt wird. Die Mitarbeitenden werden gefördert und Weiterbildungen werden angeboten. Bei der Renovation wird der Raumgestaltung mit Farbe und Pflanzen eine besondere Beachtung geschenkt. Die Werkstatt erhält besseres Licht und die Arbeitsplätze werden nach ergonomischen Richtlinien optimiert. Mit einem minimalen Budget wird äusserst bescheiden gewirtschaftet und trotzdem qualitativ gute Arbeit geleistet. Es wird mehr Gewicht darauf gelegt, die Aufträge vielseitiger zu gestalten, um so den Mitarbeitenden mehr Abwechslung zu ermöglichen.

 

1990 Neuer Standort am Alpenquai 4

Mitarbeiter der Wärchbrogg, geschützte Werkstatt, beim konfektionieren

1990 läuft der Mietvertrag an der Werkhofstrasse aus. Am Alpenquai 4 können 460 Quadratmeter gemietet werden. 70 000 Franken werden investiert, um die Räumlichkeiten den Bedürfnissen der Werkstätte anzupassen.

Mit dem Umzug am 1. Februar 1991 wird auch der Name in «Geschützte Werkstätte Alpenquai» geändert. Inzwischen ist die Auftragsakquisition schwieriger geworden: Langjährige Kunden stellen den Betrieb ein oder verlegen ihre Produktion von Luzern weg. Die Konkurrenz von Niedriglöhnen im Ausland wird stärker spürbar und die Rezession beginnt auch auf die Werkstätte durchzuschlagen. In dieser Zeit fallen die jährlich geleisteten Arbeitsstunden von 56 184 (1988) auf 50 294 (1991). Es wird eine neue Trägerschaft gesucht und neben der katholischen, der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde und der Pro Senectute auch die IG Arbeit in die Trägerschaft aufgenommen.

 

1988 Gemeinsam unterwegs

Mitarbeiter der Wärchbrogg, geschützte Werkstatt, beim konfektionieren

20 Jahre nach der Gründung steht das Arbeitszentrum wieder vor einem Umbruch. 1983 wird die Liegenschaft am Lindengartenweg verkauft. Ein neuer Standort muss gesucht werden.

Aufgrund der neuen Ausgangslage wird beschlossen, die Werkstätten «Lindengarten » und «Hof» unter einem Dach zu vereinen. Gemeinsam mit dem Arbeitszentrum «Brändi» werden die ehemaligen Räume der Cartonnage Fabrik AG an der Werkhofstrasse 10 bezogen. Für Werkstatt und Büro steht neu eine Fläche von 370 Quadratmetern zur Verfügung. Mit dem Umzug wird auch der Name geändert. In Anlehnung an den Standort nennt sich das Arbeitszentrum jetzt «Geschützte Werkstätte Tribschen». Die jährlichen Betriebsausflüge bleiben Tradition und bringen den Mitarbeitenden willkommene Abwechslung in den Arbeitsalltag.

 

1977 «Lindengartenweg»

Mitarbeitende der Wärchborgg 1976

Die Abteilung «Gibraltar» wird an den Lindengartenweg 7 verlegt. Zickzack-Nähmaschinen ersetzen die alten Tretmodelle. Um die Aufträge der Metallindustrie zu bewältigen, werden in der Abt. «Hof» Werkzeugmaschinen angeschafft.

In den Werkstätten arbeiten jetzt rund 45 Frauen und Männer, einige haben bereits IV-Renten. Für diese wird zusätzlich ein vollamtlicher Betreuer eingestellt. 1974 zieht sich die Gründerin Gertrud Schreiber von der administrativen Leitung zurück. Mit Josef Zumbühl wird erstmals ein vollamtlicher Betriebsleiter gewählt. Er wird die Werkstätte bis 1992 leiten. Ab 1976 wird die Werkstatt von einem Verein getragen und nennt sich neu «Arbeitszentrum für Betagte und Behinderte». 1977 erlangt der Verein die Anerkennung als sogenannte «geschützte Werkstätte» gem. BSV und erhält neu Bundesbeiträge.

 

1970 Abteilung «Gibraltar»

Mitarbeitende der Wärchborgg 1976

An der Gibraltarstrasse 11 im Haus des Vinzentiusvereins der Stadt Luzern – ein früheres Kindergartenlokal – wird die neue Abteilung «Gibraltar» eröffnet.

Nach einer Übergangslösung im Haus «Himmelrich» kann ab 1. September 1966 an der Gibraltarstrasse 11 ein früheres Kindergartenlokal gemietet werden. Hier wird künftig die Abteilung «Gibraltar» geführt. Im Dezember wird mit der ehemaligen Geschäftsfrau und Buchhalterin Bertha Roth (links hinten im Bild) eine tüchtige Leiterin angestellt. Neben kunstgewerblichen werden bald auch näherische Arbeiten erledigt. Elaste werden in Pyjamas eingezogen, Etiketten an Jacken genäht und Kissenüberzüge verfertigt. Die Nähmaschinen stellt die Caritaszentrale Luzern gratis zur Verfügung.

 

1965 Abteilung «Hof»

konfesionell neutrale Werkstätte in Luzern 1965

Die Aufträge mehren sich, die Arbeit muss nun auch fachmännisch überwacht werden. Das führt zum ersten Ausbauschritt des Hilfswerks, das sich jetzt «Werkstätte für Betagte» nennt.

1965 übernimmt die «Stiftung für das Alter » (spätere Pro Senectute) das Patronat des Sozialwerks. Dank ihren Subventionen kann der pensionierte Schlossermeister Adolf Bossert (Zweiter von links) als Werkstättenleiter angestellt werden. Im gleichen Jahr zügelt die Arbeitswerkstätte in einen Saal des Hotels Kolping. Da der Hotelsaal jeweils am Abend geräumt werden muss, bezieht die Werkstatt im Herbst 1966 an der Weystrasse 2, in der ehemaligen «Hofschule», ein neues Domizil.

 

3. Oktober 1962

Erste Mitarbeitende im Pfarrhaus St. Leodegar

1962 beginnen vier Frauen im Konferenzzimmer des Pfarrhauses St. Leodegar im Auftrag der Luzerner Firma Hestia mit der Herstellung von Weihnachtsschmuck. Das ist der Anfang einer Erfolgsgeschichte.

Unter Aufsicht freiwilliger Helferinnen erwirtschaften die Frauen im ersten Monat 156.85 Franken, die entsprechend der Arbeitsleistung verteilt werden. Initiantin dieser Arbeitsgruppe für Betagte ist Gertrud Schreiber, die als Sozialarbeiterin bei der Pfarrei St. Leodegar angestellt ist. «Erstaunlich war, wie alles absichtslos begann und sich weiterentwickelte», blickt die Gründerin auf diese Anfänge zurück. Ihre Idee, mit Mustern für die Herstellung von Weihnachtsschmuck älteren Frauen eine Art Heimarbeit zu ermöglichen, wird zum Grundstein für die heutige Wärchbrogg.

 

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