Wärchbrogg , Gastronomie , Porträt

Fränzi Meier – Ruhe tanken am Weiher und im Wald

Fränzi Meier Mitarbeiterin Wärchbrogg

Fränzi Meier: «Ich habe eine rege Fantasie. In ­Wolkenbildern oder Wurzelstöcken sehe ich oft spannende Gebilde.» (Bild: Jakob Ineichen)

Fränzi Meier fühlt sich wohl als Mitarbeiterin im Bistro Quai4. In der Freizeit geht sie gerne im Wald spazieren, sitzt am Weiher, freut sich an der Natur. In den letzten zwei Jahren hat sie viel an Selbstvertrauen gewonnen.

pb. Seit fünf Jahren arbeitet Fränzi Meier in der Wärchbrogg. Zuvor war sie acht Jahre lang in einer Kindertagesstätte in Menzingen/ZG beschäftigt. «Ich suchte eine neue Herausforderung. Da lernte ich in der TV-Sendung ‹‹Mini Beiz – dini Beiz›› das Restaurant Quai4 kennen. Das fand ich sympathisch und es interessierte mich.» Als IV-Bezügerin nahm sie spontan Kontakt auf, konnte eine Schnupper­woche absolvieren und wenig später mit dem Einsatz im Restaurant Quai4 beginnen.

Wurzeln und Gesichter

Es lief alles gut, doch der gelegentliche Stress während der Stosszeiten machte ihr zunehmend zu schaffen. Als die Wärchbrogg Ende 2019 das Bistro in der Zentral- und Hochschulbibliothek lancierte, bewarb sie sich für einen internen Stellenwechsel – mit Erfolg. «Hier fühle ich mich sehr wohl. Der Betrieb ist ruhiger, trotzdem habe ich mit Menschen zu tun, was mir sehr gefällt.» Sie bedient die Kunden, räumt die Tische ab, backt und hat sich mit ihrem Flair für hervorragende Suppen den Ruf einer «Suppenkönigin» erworben.

Text: Pirmin Bossert

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