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Ein Herz für Tiere

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Die Wärchbrogg hilft mit, dass Katzen sicherer leben können: Im Auftrag der Schweizerischen Tiermeldezentrale montieren die Mitarbeitenden jährlich Zehntausende von CAT-LIFE®-Verschlüssen.

pb. Katzenhalsbänder tragen in der Regel bestimmte Identifikationsmarken, damit ein Tier einem Besitzer zugeordnet werden kann. Das hilft, wenn ein Tier vermisst wird. Da es immer wieder vorkommt, dass Katzen mit solchen Halsbändern auf ihren Streifzügen im Buschwerk hängen bleiben oder sich verletzen, hat die Schweizerische Tiermeldezentrale (STMZ) vor drei Jahren den CAT-LIFE®-Verschluss auf den Markt gebracht.

Weltneuheit

Es handelt sich um eine Weltneuheit, die in der Schweiz von Ingenieuren aus der Uhrenindustrie entwickelt worden ist. «Der CAT-LIFE®-Verschluss funktioniert ähnlich wie eine Skibindung», sagt Judith Müller, stellvertretende Geschäftsführerin der STMZ.

Er öffnet sich im richtigen Moment, wenn eine Katze in einem Busch festhängt oder sich mit dem Pfötchen im Halsband verhakt hat. Dieser «richtige Moment» ist in erster Linie vom Gewicht eines Tieres abhängig. Deshalb gibt es die Verschlüsse in zwei Versionen, nämlich für leichtere und für schwerere Katzen.

Seit gut einem Jahr werden diese CAT-LIFE®-Verschlüsse von Mitarbeitenden der Wärchbrogg montiert. Die sorgfältige Arbeit garantiert, dass es im Notfall bei einer Katze einwandfrei klickt. Jedes Jahr werden in der Wärchbrogg mehrere zehntausend Stück dieser Verschlüsse zusammengesetzt.

4500 Briefe

Neben diesem technischen Auftrag wickeln die Mitarbeitenden der Wärchbrogg auch den jährlichen Grossversand der Schweizerischen Tiermeldezentrale ab: Das sind 4500 Briefe, die mit Flyern und verschiedenen Beilagen verpackt und an Gemeinden, Tierärzte, Tierkliniken, Tierheime und weitere spezifische Adressaten verschickt werden.

Auch hier ist ein sorgfältiges Arbeiten gefragt. Je nach Adressat müssen andere Beilagen in die Briefe gepackt werden. «Der Grossversand ist anspruchsvoll. Die Wärchbrogg macht das ausgezeichnet. Vor allem ist sie auch schnell. Wir sind riesig dankbar für diese Arbeit», sagt Judith Müller.

14 500 Meldungen

Seit 2005 bietet die in Hergiswil/NW domizilierte Schweizerische Tiermeldezentrale (STMZ) ihre Dienstleistungen rund um das Haustier an. Im Mittelpunkt steht ein professioneller Tiersuch- und Meldedienst. Über die Website und das Telefon nimmt die STMZ während 24 Stunden Meldungen über vermisste und gefundene Katzen, Hunde, Vögel, Nagetiere und Reptilien entgegen.

Die Anlaufstelle wird von Jahr zu Jahr gefragter. «Als wir in Hergiswil starteten, hatten wir das erste Jahr 631 Vermisst- und Fundmeldungen. Letztes Jahr waren es bereits 14 500», sagt Judith Müller. Auch dieses Jahr ist wieder Hochbetrieb. Allein im Juni 2014 gingen 1890 Meldungen von vermissten und gefundenen Haustieren ein. 80 Prozent betrafen Katzen. «Es ist der Rekordmonat in unserer bisherigen Tätigkeit», erklärt Judith Müller.

Um die Suche nach einem vermissten Haustier effizienter zu gestalten, hat die STMZ vor zwei Jahren ein Helfersystem lanciert. Die Teilnehmenden erklären sich bereit, für ihren Rayon, in dem sie sich gewöhnlich bewegen, per E-Mail Meldungen von vermissten Tieren zu erhalten. So erhöht sich die Chance, dass ein vermisstes Tier erkannt werden kann. Inzwischen gibt es in der ganzen Schweiz über 20 000 Helferinnen und Helfer, die ihre Augen offen halten und mithelfen, ein vermisstes Tier ausfindig zu machen.

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